Es ist ja nicht so, als ob das alles völlig neu wäre. Das Muster wiederholt sich im Gegenteil. In den 80ern war es das große
Waldsterben. Die Berufsalarmisten veranstalteten um den angeblich aussterbenden Wald einen ähnlichen Hype wie heute mit dem Klima. Ich werd nie vergessen daß wir Besuch aus USA bekamen, weil die Leute sich ein letztes Mal den Schwarzwald anschauen wollten, bevor der ausgestorben wäre. Ich hab das damals selbst für möglich gehalten, das muß ich zu meiner Schande gestehen. Aber ich habe daraus wenigstens gelernt.
Irgendwann in den 90ern las ich zu meiner größten Verblüffung, daß es zu diesem Zeitpunkt
mehr Wald gab als vor dem sogenannten Waldsterben. Da heulten die Alarmisten auch gleich auf: Vielleicht mehr Fläche, aber alles hochgradig sterbenskrank.
Jetzt, viele Jahre später hört man verdächtig wenig vom Waldsterben. Es hat seinen Platz im Geschichtsbuch gefunden, genauer: Im
Lexikon der Öko-Irrtümer. Ein Blick auf die angeblichen Ursachen des angeblichen Waldsterbens fördert vertrautes hervor: Schuld am tödlichen "sauren Regen" waren natürlich die
Industrie ganz allgemein und das
Auto im besonderen.
Dann kam das
Ozonloch. Wer erinnert sich noch daran? Angeblich würde diese "menschengemachte Katastrophe" den natürlichen Ozonschild der Atmosphäre zerfressen, auf daß die UV-Todesstrahlen von der Sonne ungehindert eindringen und massenhaft Hautkrebs auslösen könnten. Jahrelang wurden wir mit dem Ozonloch gepiesackt, bis es plötzlich auch darum stiller wurde. Das letzte was ich gehört habe war ein kleiner Dreizeiler im hinteren Teil der Zeitung, wonach sich das Ozonloch bald schließen wird. Wenn es denn je wirklich existiert hat. Über die
Ursachen des Ozonlochs bestand unter Alarmisten Einigkeit: natürlich die
Industrie, hier speziell die FCKW Stoffe, und das
Auto sowieso.
Feinstaub wurde hier schon angesprochen. Ratet mal, was die schlimmen Ursachen des Feinstaubs sein könnten- richtig, die
Industrie und das
Auto. Na, ein bischen private Holzfeuerung ist wohl auch dabei.
Und jetzt wird die neueste und größte Sau durchs globale Ökodorf getrieben, die
Klimakatastrophe. Um die Ursachen zu finden, brauchen wir eigentlich keine Wissenschaftler. Denn die Ursachen dieser großen Katastrophen stehen genauso fest, wie auch die Ursachen aller künftigen Mega-Ökokatastrophen des 21. Jahrhunderts heute bereits feststehen-
Industrie und
Auto.
Man muß sich schon mal die Frage stellen
Wem nutzt das? Es gibt eine lange Liste von Profiteuren, ich wills hier nur mal antippen. Beispielsweise:
1) Politiker. Die umweltorientierten Parteien sind tief dankbar für jedes neue Thema, denn sonst würde der Wähler das Interesse an ihnen verlieren. Und das ist schlecht, denn als Politiker kannst du dich ungemein wichtig machen, das ist gut fürs Ego, und du hast eine prima Entlohnung. Wenn du dann noch ein Weilchen durchhältst, sprich: wiedergewählt wirst, hast du eine sagenhafte Pension, dafür müßte ein Industriearbeiter Jahrhunderte ranklotzen, um soviel Rentenanspruch zu erwirtschaften.
Mal ganz ehrlich: mit so einem lohnenden Ziel vor Augen rede ich mir gerne den Mund fransig darüber, daß in 100 Jahren Hamburg im Meer versunken sein wird. Mal sehen wer sich beschwert, wenns nicht passiert!

Und Glaubwürdigkeit ist auch so eine altmodische Untugend, in der neuen Weltordnung muß man statt dessen flexibel sein. Hab ihr den grünen ex-Umweltminister Trittin je aus einem Lupo aussteigen sehen, einem Dreiliterauto also wie es seiner Meinung nach wir allen fahren müßten? Vielleicht habe ich einen Augenfehler, aber für mich fuhr der immer wuchtige, deutsche Edellkarossen als Dienstwagen.
Und selbst wenn du kein grüner Politiker bist, gibt es kein Entkommen, wenn die Propagandafurien der aktuellen Ökokatastrophe mal wieder die Medien beherrschen. Im Gegenteil, willst du keine Wählerstimmen verlieren, mußt du dich noch fanatischer grün geben.
2) Medien. Eine alte Weisheit ist, daß sich schlechte Nachrichten x-mal besser verkaufen als gute. Was könnte dir als Zeitungsverleger, Journalist oder Fernsehmacher besseres widerfahren als die neuste Ökokatastrophe?
Der Planet stirbt! titelte die Bildzeitung. Da wollte ein anderes Münchner Boulevardblatt nicht zurückstehen:
Die Welt hat noch 13 Jahre orakelte es düster. Und was besonders schön ist: Als Medienmensch bist du immer fein raus, denn du kannst dich ja auf die Wissenschaftler berufen.
3) Wissenschaftler. Die Naiven unter uns meinen vielleicht, Wissenschaft ist eine edle Zunft, wo es nur um Wahrheit geht. Völlig falsch! Es menschelt dort hochgradig. Neid, Mißgunst und Intrigen gehören bei Akademia zur Grundausstattung- übrigens schon immer. Und auch der gutwilligste Wissenschaftler hat Mieten, Hypotheken, Unterhalt zu zahlen und macht sich große Sorgen, wenn sein befristetes Projekt bald wieder ausläuft.
Schaut euch den heutigen Megadruck an: Welcher Wissenschaftler kann es sich leisten, die Klimakatastrophe anzuzweifeln? Er wird doch umgehend als Paria ausgestoßen und kann von Hartz-IV leben. Während sein Kollege, der mit den Wölfen heult, ein gut dotiertes Forschungsprojekt bekommt, von Kongreß zu Kongreß jettet und Karriere macht.
Natürlich bekommen die zahlenden Auftraggeber genau die wissenschaftlichen Gutachten, die sie haben möchten, was glaubt ihr denn?
Und wißt ihr, was die schlimmste Folge dieser unentwegten Gehirnwäsche ist? Daß ganze Generationen für nichts und wieder nichts
in beständiger Angst leben müssen, statt zuversichtlich und optimistisch die unendlich vielen Chancen anzupacken, die unsere moderne Welt zu bieten hat. Übrigens dank Industrie und gerne auch mit Auto..
Geändert von Peter am 07. April 2007 um 21:48