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hybrid
SP-Schnüffler Registriert seit: Mai 2005 Wohnort: Verein: Beiträge: 675 Status: Offline |
Beitrag 117409
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Rechnen wir mal konkret, ob der kleine Mensch was bewirken kann.
Die Masse der Atmosphäre beträgt 4,9e18 kg. Sie besteht aus ca 0.038% CO2, macht ~1,86e15 kg CO2. Der momentane Vebrauch an Erdöl beträgt knapp ~4e12 kg/a, der Verbrauch an Kohle etwa gleichviel. Bei der Verbrennung entsteht etwa die dreifache Masse an CO2, d.h. wir haben einen Anstieg des CO2 aus der Verbrennung von Erdöl und Kohle von ca 2,4e13 kg/a. Das sind 1,29% des momentanen Gesamtgehaltes an CO2 pro Jahr. Oder in 77 Jahren eine Verdoppelung. Grüße Malte |
Achim
Moderator
Registriert seit: Aug 2000 Wohnort: Deutschland 91088 Bubenreuth Verein: Solaris & RMV Beiträge: 3029 Status: Offline |
Beitrag 117421
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War- und Kaltzeiten wechseln sich in so langen Intervallen ab, dass niemals ein einzelner mensch das bemerken wird. Warum nur glaubt der mensch immer, alles müsste statisch sein nur weil er auf der Bildfläche erschienen ist. 98% aller jemals existierten Lebensformen sind wieder ausgestorben. Na und? Ist das ein Problem. Und wenn tatsächlich im laufe großer Zeitspannen einmal sämtliches Eis abschmelzen sollte: Das wird keine Generation besonders stören weil sie in den jeweiligen Zustan hineingeboren wird.
Auch der Mensch wird irgendwann aussterben. Die der Erde noch zur Verfügung stehende Zeit reicht der Evolution aus um noch viermal komplett von vorne zu beginnen. Von daher sehe ich global wirklich keinen Grund zur Sorge. Gruß, Achim Der größte Feind des Erfolges ist die Perfektion |
Peter
alias James "Pond"
Registriert seit: Sep 2000 Wohnort: D-84034 Landshut Verein: Solaris-RMB Beiträge: 2235 Status: Offline |
Beitrag 117422
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![]() Zitat: Ja, das ist ein sehr guter Artikel. Zum Beispiel deshalb, weil er sich um viele Argumente bemüht und ohne Schaum vor dem Mund auskommt, was man nicht von jedem Anhänger der "Klimakatastrophe" behaupten kann. Weshalb ignorierst Du z.B. die Tatsache, daß es schon immer Klimawandel gegeben hat, mit und ohne Menschen? Daß es- völlig ohne Autos und Industrie- schon einerseits viel wärmer und andererseits viel kälter war als heute? Wenn in Jahrmillionen das Klima sich stets änderte, aber der Mensch keinen Einfluß darauf hatte (z.B., weil es ihn noch garnicht gab), dann muß es doch mindestens eine ganz enorm wirksame Ursache für Klimaverschiebungen geben, die weder Mensch noch Auto noch Industrie heißt, nicht wahr? Ist es denn nicht wenigstens eine ruhige Überlegung wert, daß für den -ewigen und nie aufhörenden- Klimawandel in allererster Linie die Sonne verantwortlich sein könnte? Ohne Sonne wäre dieser Planet ein Eiszapfen, selbst wenn er komplett aus CO2 bestünde. Dann wäre er eben ein Tockeneiszapfen. Möglicherweise ist also das CO2 nur eine aufgebauschte Nebensächlichkeit. Und wenn es wahr wäre, daß man bei der Ursache des Klimawandels völlig falsch liegt, dann könnten die mit viel Hysterie eingeforderten Konsequenzen wenig nützen aber viel Schaden anrichten. Beispiel: Immer mehr Stimmen aus dem CO2-Lager fordern, daß viele Kernkraftwerke gebaut werden müßten. Da die Uranvorkommen noch endlicher sind als die Ölvorräte müßte man flächendeckend in die Brütertechnologie, Wiederaufbereitung etc. einsteigen. Den Supergau riskieren, nur um festzustellen daß die Sonne das Klima macht? Da wäre es schon dringend geboten, auch mal über Alternativen nachzudenken. Beispielsweise über neue Sonnensatelliten, um die Vorgänge in der Sonne besser verstehen zu können. Oder Forschungen darüber, wie man die Wolkenbildung beeinflussen könnte, die für das Wetter vermutlich x-mal bedeutsamer ist als jeder CO2 Anteil. Es ist dann auch nicht mehr egal, ob man weltweit ein Billionenvermögen in die CO2 Religion investiert. Dieses Geld würde vielleicht an anderer Stelle gebraucht, um wirklich wirksame Maßnahmen zu finanzieren. *edit: Linkadresse Geändert von Tom am 11. April 2007 um 06:50 |
bastler
PU-Meister Registriert seit: Mai 2004 Wohnort: BaWü Verein: Beiträge: 437 Status: Offline |
Beitrag 117428
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![]() Zitat: Meine Meinung! Wäre es nicht viel vernünftiger ganz unabhängig vom Klimawandel von Erdöl, Kohle und Uran wegzukommen? Das geht alles irgendwann aus, was dann? Bis jetzt gibt es keine alternative dazu. Ich finde, das Argument, dass (fast) alles zu Ende geht, was momentan zur Energiegewinnung genutzt wird, ist vernachlässigt worden. Vor allem von den Medien. Denn dazu kann niemand (wie zu Kyoto-Protokoll oder so) sagen, mir egal, ich mach da nicht mit. Erinnert sich noch jemand an die Öko-phase in den 90'ern? Ich musste damals Schulhefte aus Umweltpapier, unlackierte Buntstifte und ein Holzlineal für die Schule kaufen. Was ist daraus geworden? Das war vorerst mal mein Senf, Gruß, Bastler Geändert von bastler am 10. April 2007 um 23:28 |
hybrid
SP-Schnüffler Registriert seit: Mai 2005 Wohnort: Verein: Beiträge: 675 Status: Offline |
Beitrag 117430
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Nein Peter, es ist kein "sehr guter" Artikel, denn er schmeißt den Umsatz im Kreislauf mit den hinzugefügten Mengen in einen Topf, um zu suggerieren, daß bereits das Atmen aller Menschen mehr Einfluß auf das Klima hat als die Autos.
Das ist wissenschaflich falsch und journalistisch in der Gegend vom BILD-Niveau. (Welche die "Wahrheiten" aus dem Artikel auch gedruckt hat...) Ich vermute inzwischen, daß der Schreiber des Artikels ganz genau weiß, was er da gemacht hat. So, ich habe mal in den Kommentaren gestöbert. Was sagt man denn zu folgendem: (Hervorhebungen von mir.) Zitat: Zitat: Zitat: Grüße Malte *edit: Linkadresse Geändert von Tom am 11. April 2007 um 06:51 |
Andreas Mueller
Epoxy-Meister Registriert seit: Sep 2004 Wohnort: Verein: ARGOS Beiträge: 322 Status: Offline |
Beitrag 117431
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![]() Zitat: Bitte bei den Fakten bleiben. Wikipedia: - Öl noch bis Mitte des Jahrhunderts - Uran noch ca 250 Jahre Man kann über die tatsächlichen Grössenordnungen streiten, aber wohl kaum darüber, dass in Uranlagerstätten noch viel mehr Energie liegt als in Ölfeldern. |
hybrid
SP-Schnüffler Registriert seit: Mai 2005 Wohnort: Verein: Beiträge: 675 Status: Offline |
Beitrag 117433
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Haaaalt, 250 Jahre ist ein bißchen optimistisch, erst recht, wenn die anderen Energieträger ersetzt werden sollen.
http://www.htwk-leipzig.de/fbme/prof/rmueller/3.5%20Brennstoffkreislauf.pdf Und in Wikipedia steht: Zitat: Grüße Malte |
tomcat
Epoxy-Meister Registriert seit: Dez 2002 Wohnort: Seeheim-Jugenheim Verein: SOLARIS-RMB Beiträge: 269 Status: Offline |
Beitrag 117440
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Hallo,
ich lese hier immer wieder, dass mit Inhalten aus Wikipedia argumentiert wird. Habt ihr keine seriöseren Quellen? Grüße Thomas |
Neil
99.9% harmless nerd
Registriert seit: Aug 2000 Wohnort: Delft Verein: SOLARIS Beiträge: 7776 Status: Offline |
Beitrag 117442
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Hi,
bei der ganzen Argumentation fallen mir zwei Punke auf. 1. Messungen des Klimas die einige 100.000 Jahre zurück reichen, zeigen das der CO2 Gehalt nie über einebestimmte Marke gegangen ist. Dann als der Mensch anfing großtechnisch Energie durch Verbrennung zu erzeugen, wurde diese Marke deutlich überschritten. Wieso kann man dann bei so einer deutlichen Überschreitung immer noch behaupten, das es nicht mit dem Menschen zusammen hängt? 2. Warum ist es schlecht CO2 einzusparen? Mir fällt nur der Preis für unseren Lebensunterhalt ein. Die Industrie wird daraus ein sehr großes Geschäft machen. Sollen wir also eine Klimaänderung in kauf nehmen weil Geiz geil ist? Bei der Tabelle mit den Energiemengen sollte doch wohl klar sein, das die günstigste Energiequelle die Sonne ist. Dazu dann noch mit einer sehr langen Lebensdauer. Weit mehr als jede Rohstofflagerstätte. Zumal ja alle Energieträger außer Kernenergie im Prinzip gespeicherte Sonnenenergieträger sind. Warum also nicht den Wirkungsgrad erhöhen, auf das buddeln verzichten und gleich Sonnenenergie nutzen? Vielleicht weil man dann nicht abbauen muss und keinen Gewinn mehr macht als Energiemulti? Wußtet ihr das die Windkraftanlagenbauer heute schon mehr Stahl verbauen als alle Automobilhersteller (bezogen auf Deutschland). Der Wirtschaftsfaktor Windenergie wird immer größer. Ich kann mir sogar gut vorstellen das diese Industrie ein Interesse daran hat den Energiegehalt der Athmosphere hoch zu bekommen. Das würde mehr Wind bedeuten und somit mehr Energieausbeute ![]() Gruß Neil Die Erde ist eine Scheibe. Egal in welche Richtung sich die Menschheit bewegt, sie geht immer auf einen Abgrund zu. |
Dino
SP-Schnüffler Registriert seit: Feb 2007 Wohnort: Verein: Beiträge: 508 Status: Offline |
Beitrag 117443
, Seriöse Quellen
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![]() Zitat: Recht hast Du! Einfach mal "uranreserven" und "global" bei google eingeben, da kann man dann in x-facher Ausführung lesen, wie lange die Kernenergie realistischerweise noch reicht. Ich schließe mich Neil an und sage: Kernfusionsenergie-ja bitte! Aber nur von dem einen Reaktor, der schon "am Netz" ist! ![]() Gruß Dino Sicherheitskodex - short version: "Protect your privilege to fly rockets by not making the headlines or becoming a statistic. " |
